Bernhard Thomas: Der Stimmenimitator im Stiegelkeller (Festspiele)

Für mich ein neuartiger Rahmen, wobei ma etwas unbequem mit einem Getränk am Tisch schräg zur Bühne sitzt. Hermann Beil, als Regisseur und Schauspieler vielfach ausgezeichnet, bemühte sich angelegentlich den sperrigen Asphorismentext variabel vorzutragen, was aber schon an der Eintöogkeit desselben scheitern mußte: gängiges Thema die Verblödung der Menschen oder ganzer Berufsstände mit (un)passenden Todesarten am Ende. Da konnte auch nur selten Lachen aufkommen. Claus Riedl versuchte vergebens mit Geige, Klavier und Laute etwas Leben in die Mord- und Selbstmordmasse zu bringen, mit mäßigem Erfolg. Einziger Gewinn des Abends: Ich konnte beim Warten die Eröffnungsrede Kehlmanns und ein Interview lesen. Das tröstete ein wenig.

Theatron Kritikós

Wer lispelt, wird Schauspieler. Wer hustet, geht ins Theater. (Alexandra Lauterbach)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

A. Holz: Phantasus
Erstausgabe der 100 Gedichte in Faksimile. Zeilensymmetrisch,...
Georgos - 8. Feb, 13:40
A Holz - J Schlaf: Die...
Naturalistisches Drama über eine Familie im Armenmilieu...
Georgos - 8. Feb, 13:33
A Holz-J Schlaf: Papa...
Experimentelle Prosa in 3 Teilen: Papa Hamlet, ein...
Georgos - 3. Feb, 14:47
F Schiller: Der Parasit...
Eine Übersetzunǥ/Nachdicht ung nach Picard....
Georgos - 1. Feb, 11:36
R Wagner: Götterdämmerung...
Viel Fahrerei, aber ein immer wieder schönes Erlebnis....
Georgos - 31. Jan, 20:57

Links

Suche

 

Status

Online seit 3821 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Feb, 13:40

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page

twoday.net AGB


Literatur
Museum
Oper
Operette
Theater
Veranstaltung
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren